11. JazzArtFestival
Schwäbisch Hall 2017

Veranstalter: Jazzclub, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel, Kulturbüro

Tickets: Touristik Information Schwäbisch Hall
und HT-Shop
Online-Tickets Webshop tickets.schwaebischhall.de
.............................................


Mittwoch, 22. März 2017 20 Uhr Hospitalkirche
Herbert Joos Quartett: Jahreszeiten (Deutschland)
Patrick Bebelaar, Piano, Herbert Joos, Trompete, Tuba & Flügelhorn, Frank Kroll, Bassklarinette und „Baby“ Sommer, Schlagzeug
„Herbert Joos hat an der Trompete und am Flügelhorn eine eigene unverwechselbare Klangsprache entwickelt, die ihn weltweit zu einem anerkannten Künstler gemacht hat [...]. Mit großer Kontinuität und künstlerischem Erfolg widmet sich Herbert Joos seit nahezu 60 Jahren neuen Projekten. Für dieses Engagement ehren wir ihn mit dem Sonderpreis für das Lebenswerk“, so Kunststaatssekretärin Petra Olschowski, bei der Vergabemitteilung des Landesjazzpreises Baden-Württemberg am 14. Juli 2016. Zu diesem Anlass luden die Festivalmacher den Ausnahmekünstler ein, das 11. Internationale JazzArtFestival mit seinem aktuellen Quartett-Projekt – Jahreszeiten – zu eröffnen. Dieses entstand aus dem Gedanken, einen Jahreszeitenzyklus zu vertonen. Die dazugehörige CD wurde vom New York City Jazz Record zum Album des Jahres 2014 gewählt. In der aktuell spielenden Formation übernimmt der Trompeter Herbert Joos den Part der Tuba. Die große internationale Erfahrung, den feinfühligen Umgang mit freier Improvisation, das punktgenaue Kennen und grenzenlose Beherrschen ihrer Instrumente, all das bringt diese Supergroup auf die Bühne und verspricht ein intensives Konzerterlebnis.
Zusätzlich zeigt Herbert Joos seine Arbeiten als Grafiker für Jazz-Publikationen in der Mensa des Goethe-Instituts ab Mittwoch, 22.3., um 19 Uhr. (siehe JazzArtPlus)
www.bebelaar.de
Tickets: VVK 20,- zzgl. Gebühren / AK 24,- Euro
.............................................

Donnerstag, 23. März 2017 19 Uhr Hospitalkirche
Duo KAYU (Deutschland)
Jochen Feucht, Saxophon und Karoline Höfler, Bass
Die seit vielen Jahren bestens aufeinander eingespielten Musiker schaffen mit ihrem kammermusikalischen Duo KAYU ein Klangbild besonderer Art. Der Name ist Programm: „Kayu“ steht im Indonesischen für Holz. Nicht nur, dass Karoline Höfler einen traditionellen Kontrabass aus Holz spielt und Jochen Feucht diverse Holzblasinstrumente, auch die musikalische Zielsetzung ist hiermit klar definiert – akustisch, warm und natürlich. Als Ausgangsbasis für sensible Improvisationen dienen Eigenkompositionen und neu arrangierte, selten gespielte Standards. Dass beide Duopartner natürlich auch zupackend spielen können, beweisen sie immer wieder im kreativen Interplay. Aber eben immer mit sehr viel KAYU.Aktuelle CD-Tipp: „DUO KAYU live“: Konzert-Mitschnitt vom SWR Tübingen.
www.karoline-hoefler.de/karo_dat/kayu.html
Tickets: VVK 10,- zzgl. Gebühren / AK 15,- Euro


Donnerstag, 23. März 2017 21 Uhr Hospitalkirche
Hildegard lernt fliegen (Schweiz)
Andreas Schaerer, Stimme, Andreas Tschopp, Posaune und Tuba, Benedikt Reising, Bariton-, Altosaxophon und Bassklarinette, Christoph Steiner, Schlagzeug, Percussion und Marimba, Marco Müller, Kontrabass, Matthias Wenger, Alt- und Sopransaxophon
Wer diese Band live gesehen hat, vergisst komplett, wie das mit Bach, Miles und AC/DC war und sieht, schnüffelt, spürt, wofür all diese Töne, die Blech, Felle, Holz und harter Gaumen so machen, gut sind: nämlich die Lebenden und Toten zu feiern in allen Farben und Zählzeiten. Vom ersten Ton an ist, auch beim Publikum, alles erlaubt. Andreas Schaerer muss um die 20 gewesen sein, als ihm seine Musik plötzlich die Tür eintrat wie eine Horde Wikinger. Und so merkte denn der junge Schweizer, dass er nicht etwa als klassischer Soul/Jazz- oder sonstwie-Sänger einer ihn begleitenden Band vorstehen und die üblichen Weisen von Freude und Leid, Liebe und Hüftsport intonieren wollte. Lieber in einer Band spielen als primus inter pares, unter Bläsern, Bass und Bum-tschak, mit seiner Stimme es ihnen gleichtun, ihnen vorausrennen und sie anspornen!
So entstand 2005 die Überjazz-Gruppe Hildegard Lernt Fliegen, die seitdem nicht aufgehört hat, deutsche Bühnen zum Beben zu bringen.
CD-Tipp: The Fundamental Rhythm of Unpolished Brains (Enja/Yellowbird)
www.hildegardlerntfliegen.ch
Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühren / AK 29,- Euro
.............................................

Freitag, 24. März 2017 19 Uhr Hospitalkirche
FisFüz
Murat Coşkun, Perkussion, Annette Maye, Klarinette und Gürkan Balkan, Oud, Gitarre und Gesang
Manchmal liegt die Sensation im Umgang mit der Tradition. So auch bei FisFüz, einem deutschtürkischen Ensemble, das sich nicht auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern den ganzen Mittelmeerraum und ca. 3000 Jahre Kulturgeschichte als seinen musikalischen Fundus betrachtet. Spanisches, Italienisches, Türkisches, Nahöstliches und Nordafrikanisches fließt da mit Jazz zusammen, Uraltes, Mittelaltes und ganz Neues. Die Musik wirkt gereift und zusammengewachsen und dennoch bleibt sie lebendig und spontan. In ihrem Programm verknüpfen sie mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit einer langjährigen Erfahrung gekonnt orientalische Klangfarben mit der Eigenart moderner Skalen. Der kreative Umgang mit den unterschiedlichsten Rhythmen versprüht dabei grenzenlose Spielfreude und geht dem Publikum von Beginn an in Herz und Bein.
CD-Tipp: Bonsai
www.fisfuez.de
Tickets: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 18,- Euro


Freitag, 24. März 2017 21 Uhr Hospitalkirche
Stephan Micus (Deutschland)
Verschiedene Instrumente
1953 in Deutschland geboren, machte Stephan Micus mit sechzehn Jahren seine erste Reise in den Orient. Fasziniert von der Vielfalt musikalischer Kulturen auf der ganzen Welt reiste Micus in nahezu allen asiatischen und europäischen Ländern sowie in Afrika und Amerika. Er studierte mit lokalen Meistermusikern und spielte zahlreiche traditionelle Instrumente, von denen viele in der westlichen Welt unbekannt waren. Die Absicht von Micus besteht jedoch nicht darin, diese Instrumente auf traditionelle Weise zu spielen, sondern vielmehr neue musikalische Möglichkeiten zu erforschen, die ihnen inhärent sind. In vielen seiner Kompositionen verbindet er Instrumente, die noch nie in der Kombination gespielt wurden. Die daraus resultierenden Dialoge spiegeln seine Vision einer transkulturellen Musik wider.
CD-Tipp: Nomad Songs (EMC)
www.stephanmicus.com
Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühren / AK 29,- Euro
.............................................

Samstag, 25. März 2017 19:00 Uhr Hospitalkirche
Naqsh Duo (Iran)
Golfam Khayam, Gitarre, Mona Matbou Riahi, Klarinette
Das international tätige Duo Naqsh (Farsi für Form, Ornamentik oder Figur) bietet eine unvorhergesehene musikalische Farbpalette an. Die beiden Musikerinnen erforschen die Überschneidungen zwischen persischer und zeitgenössischer Musik und Improvisation. Basierend auf diese musikalische Synthese, die zugleich berührend und lyrisch ist, gehen sie über die Grenze ihrer Instrumente hinaus und experimentieren mit Klangfarben, Timbre und ungewöhnlichen Soundeffekten.
CD-Tipp: Narrante (ECM)
www.golfamkhayam.com/naqsh-duo
Tickets: VVK 15,- zzgl. Gebühren/ AK 18,- Euro

Samstag, 25. März 2017 21 Uhr Hospitalkirche
Enrico Rava New 4et
Enrico Rava, Trompete, Francesco Diodati, Gitarre, Gabriele Evangelista, Bass, Enrico Morello, Schlagzeug
Der 77-jähriger Enrico Rava ist einer der besten italienischen Jazzmusiker und ein weltweit anerkannter Trompeter. Sein Leben beschreibt er als "wirbelnde Erfahrung voller Begegnungen mit außergewöhnlichen Musikern, surrealen Geschichten, kleinen Kuriositäten und großen Talenten". Sein letztes musikalisches Projekt, das Enrico Rava New 4et, ist ein multigenerationales Unterfangen, das vom Musica Jazz-Magazin als "Beste italienische Jazzband 2015" kuriert wurde.
CD-Tipp: Wild Dance (ECM)
www.enricorava.com
Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühren/ AK 29,- Euro
.............................................

Sonntag, 26. März 2017 11 Uhr Kunsthalle Würth
Ferenc Snétberger
Gitarre
Der in Ungarn geborene Gitarrist und Komponist Ferenc Snétberger studierte klassische Musik und Jazzgitarre und ist heute besonders für seine Improvisationskunst sowie für sein Genregrenzen überschreitendes Spiel bekannt. Sein Repertoire ist inspiriert von der Roma-Tradition seiner Heimat, der brasilianischen Musik und dem Flamenco ebenso wie von der klassischen Gitarre und dem Jazz. Snétberger ist ein grenzüberschreitender Virtuose von seltener Art, der einen individuellen persönlichen Stil entwickelt hat und sich allen musikalischen Kategorisierungen widersetzt.
CD-Tipp: In Concert
www.snetberger.de
Tickets: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 18,- Euro

Sonntag, 26. März 2017 19 Uhr Hospitalkirche
Jakob Karlzon (Schweden)
Jacob Karlzon, Klavier, Keyboards, Hans Andersson, Bass, Robert Mehmet Ikiz, Schlagzeug, Perkusion
Jacob Karlzons Musik liegt in den Kreuzungen, wo skandinavische Ausdrücke wie Raum, Melancholie und Empfindlichkeit mit Hitze und Leidenschaft verschmelzen. Seine Spielweise bietet technische Brillanz, große rhythmische und harmonische Komplexität und ein perfektes Formgefühl. "Wir sind moderne Menschen mit einer Geschichte, und das ist genau das, was sich in meiner Musik widerspiegelt. Ich bin fasziniert von den Möglichkeiten neuer Technologien. Ich brauche aber auch ein Gefühl von Wärme und eine Verbindung mit der Erde, um mich glücklich zu fühlen". Ein breiter Horizont also, der auch ungewöhnliche Facetten beinhaltet, vor allem für ein Klavier virtuose: Metall und Elektro haben ihren Platz in seiner Musik genauso wie Volkslieder aus seiner schwedischen Heimat. Mit einer solchen Offenheit balanciert Karlzon die Tiefen seiner musikalischen Ideen und erreicht lebendige, pulsierende Klanglandschaften in einem Spektrum von leicht zu energisch, zerbrechlich bis kraftvoll, organisch bis elektronisch - manchmal alles auf einmal.
CD-Tipp: Now (Warner Music)
www.jacobkarlzon.com
Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühr / AK 29,- €
.............................................