JazzArt Hall 2008
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10. JazzArtFestival
Schwäbisch Hall 2016

Veranstalter: Jazzclub, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel, Kulturbüro

Tickets: Touristik Information Schwäbisch Hall
und HT-Shop
Online-Tickets Webshop tickets.schwaebischhall.de
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Mittwoch, 16. März 2016 20 Uhr Hospitalkirche
Grußwort: Staatssekretär Jürgen Walter, Kunstministerium Baden-Württemberg
Emil Mangelsdorff Quartett
Emil Mangelsdorff (Altsaxofon), Janusz Maria Stefanski (Schlagzeug), Thilo Wagner (Piano), Jean Philippe Wadle (Bass)
Als moderner Mainstream-Musiker im besten Sinne zählt der Stilist Emil Mangelsdorff zu den profiliertesten
Solisten und Komponisten des deutschen Jazz. Seine fein ziselierten Linien, getragen von einem großen, klaren
Alto-Ton, weisen ihn als souveränen Musiker aus. Der 90jährige bringt die gesamte Tradition, vor allem Cool-
Einflüsse, mit Blues-Gefül und Raffiniertheit zu einer musikalisch schlüssigen Synthese voller Wärme und
Eleganz. Seit er als Jugendlicher Louis Armstrong im Radio hörte, ist er dem Jazz verfallen. Auch von den Nazis ließ er sich den Jazz nicht verbieten und hat sich bis heute die pure Lust und Freude an dieser freiheitsliebenden Musik bewahrt.
Siehe auch Rahmenprogramm Gesprächskonzert für SchülerInnen: „Swing tanzen verboten“
CD-Tipp: Tune in! Best of Album zum 90. Geburtstag (Bellaphon)
www.emilmangelsdorff.de
Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühren / AK 29,- Euro
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Donnerstag, 17. März 2016 19 Uhr Hospitalkirche
Ketil Bjørnstad (Norwegen)
Piano Solo
Ketil Bjørnstad zählt zu den bedeutendsten Pianisten Norwegens. Sein melodiöses Spiel fußt ebenso auf Elementen der europäischen Konzertmusik wie auf einem großen, durch den Jazz inspirierten, Improvisationsvermögen. Seine Kompositionen wurden u. a. in Filmen von Jean-Luc Goddard oder Ken Loach verwendet. Obwohl man Ketil Bjørnstad allgemein dem Jazz zurechnet - er selbst sieht dies durchaus nicht so eindeutig - liegen seine Wurzeln doch in der Klassik, immerhin debütierte er 1969 mit Bartóks drittem Klavierkonzert beim Osloer Philharmonischen Orchester. Einige Zeit sah es so aus, als wenn Ketil Bjørnstad bei dieser Musik bleiben würde, wäre da nicht die in jenen Jahren pulsierende Jazz-Szene Oslos gewesen. Der ihm neue, spielerische Ansatz der Jazzmusiker brachten den damals achtzehnjährigen Musiker von dieser vorgezeichneten Bahn ab. Ab diesem Moment sei ihm klar geworden, was er wirklich wolle, sagt er: die eigene Musik schreiben und spielen.
CD-Tipp: Images/shimmering
www.ketilbjornstad.com
Tickets: VVK 20,- zzgl. Gebühren / AK 24,- Euro
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Donnerstag, 17. März 2016 21 Uhr Hospitalkirche
Food & Hilde Marie Holsen (Norwegen, Großbritannien)
Iain Ballamy (Saxofon, Elektronik), Thomas Strønen (Schlagzeug, Percussion, Elektronik)
Special guest: Hilde Marie Holsen (Trompete, Elektronik)
„Bezwingend, groovy und pointiert - Der neue Sound der elektroakustischen Pioniere von Food“ urteilt die Zeitschrift Jazzecho über das neue Album „This is not a miracle“ (ECM). Die permanente Neuerfindung hat bei Food, das der norwegische Schlagzeuger Thomas Strønen 1998 gemeinsam mit dem britische Saxophonisten Iain Ballamy gründete, schon lange Tradition. Food liefert ein erfrischendes Beispiel für einen zeitgenössischen digitalen Jazz, bei dem die Elektronik als eigenständiges Ausdrucksmittel verstanden wird. Die Trompeterin Hilde Marie Holsen aus Oslo wird in der Presse als grandiose Entdeckung gefeiert. Aufgewachsen inmitten der norwegischen Fjordlandschaft, begeistert die junge Künstlerin mit der „bezaubernden Entrückheit und dezenten Melancholie“ ihrer Musik aber auch „durch eine unglaubliche Radikalität und avanciertes Pionierdenken in Holsens Art, die Klangfarben der Trompete mit elektronischen Mitteln zu brechen und zugleich wirkungsvoll zu unterstützen.“ (Westart)
CD-Tipp: This is not a miracle (ECM)
www.thomasstronen.com
www.ballamy.com
www.hildeholsen.com

Tickets: VVK 25,- zzgl. Gebühren / AK 29,- Euro
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Freitag, 18. März 2016 19 Uhr Hospitalkirche
Matthias Schriefl & Bodek Janke Gast: Amith Nadig (Deutschland, Indien)
Matthias Schriefl (Blasinstrumente)
Bodek Janke (Schlaginstrumente)
Gast: Amith Nadig, (Bansuri, Indische Flöte)
Zwei Musiker, zehn Instrumente, unbegrenzte Möglichkeiten: Matthias Schriefl (Blasinstrumente) und Bodek Janke (Schlaginstrumente) spielen alles, vom Nordpol bis zum Polarstern, durch Dur und Moll. Der austria-preussische Oberallgäuer und der russisch-kasachische Harlem-Pole nutzen ihre sieben Heimatländer und ziehen mit ihrer Musik um den gesamten Globus. Einflüsse aus ihren Heimatkulturen sind in jeder Komposition zu hören. Regelrechte Reiseführer sind diese Lieder. Manchmal ist die Band, verkleidet als bayrisches Blasorchester, bei afrikanischen Trommelgruppen zu Besuch. Dann wieder werden die beiden von indischen Tänzerinnen auf einer Balkanreise begleitet, wo plötzlich der russische Kosakenchor auftaucht. Die Musik reicht von unfrisierten Rhythmen bis zu strengem Klassikzopf. Manchmal hat man plötzlich ein Alphorn-Tabla-Duo vor sich, ein Gruß vom Gipfel der Zugspitze zum Mount Everest. Musik auf höchstem Niveau. Höher als der Kölner Dom. Tiefer als Wuppertal. Größer als der Globus.
CD-Tipp: Im Himmel
www.bodekjanke.de
www.schrieflimhimmel.de
Tickets: VVK 15,- zzgl. Gebühren/ AK 18,- Euro
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Freitag, 18. März 2016 21 Uhr Hospitalkirche
Emil Brandqvist Trio (Schweden / Finnland)
Emil Brandqvist (Schlagzeug), Tuomas Turunen (Piano), Max Thornberg (Bass)
Eines der besten europäischen Piano-Jazz-Trios gastiert zum ersten Mal in Hall. Der Schlagzeuger und Komponist Emil Brandqvist aus Göteborg ist weniger Taktgeber als Klangmaler mit Mut zur Melodie. Überzeugend unterstützt wird der laut Presse “leiseste Schlagzeuger Europas” dabei vom finnischen Pianisten und Komponisten Tuomas Turunen sowie dem Stockholmer Bassisten Max Thornberg. Die Kompositionen überzeugen mit Leichtigkeit und Melancholie. Es sind Klangmalereien voller Anmut und Intimität aus den Weiten Schwedens. Vorsicht: Die neue CD „Seascapes“ hat Suchtpotential!
CD-Tipp: Seascapes (Skip Records) I Falling Crystals (Skip Records) erscheint März 2016
www.emilbrandqvisttrio.com
Tickets: VVK 20,- zzgl. Gebühren/ AK 24,- Euro
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Samstag, 19. März 2016 19:00 Uhr Hospitalkirche
Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt (Ungarn)
Veronika Harcsa (vocals), Bálint Gyémánt (guitar)
Veronika Harcsa ist in ihrem Heimatland Ungarn bereits ein Star und füllt Hallen mit ihrer Elektropop-Band Bin-Jip. Mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt bildet sie ein Duo, das in eine ganz andere musikalische Richtung geht. Die beiden performen eigene Kompositionen zwischen Jazz und anspruchsvollem Pop, denen Veronika Harcsa mit ihrer feinsinnigen und verführerischen Stimme eine außergewöhnliche Qualität verleiht.
CD-Tipp: Lifelover (Traumton Records)
www.harcsaveronika.hu
Tickets: VVK 15,- zzgl. Gebühren/ AK 18,- Euro .............................................

Samstag, 19. März 2016 21 Uhr Hospitalkirche
Rabih Abou-Khalil Trio
Rabih Abou-Khalil (Oud), Luciano Biondini (Akkordeon), Jarrod Cagwin (Percussion)
Mediterraner Musik- und Kulturmix vom Feinsten. Der mit internationalen Preisen überhäufte libanesische Komponist, Oud-Spieler und Bandleader beeindruckt auf seinem aktuellen Studio-Album "Hungry People" durch rhythmusgeladene, lyrische Kompositionen, die die Tradition der Arabischen Musik mit der Energie des
Jazz aufs Aufregendste miteinander verbindet.
CD-Tipp: Hungry People (World Village)
www.rabihaboukhalil.com
Tickets: VVK 30,- zzgl. Gebühren/ AK 35,- Euro
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Sonntag, 20. März 2016 11 Uhr Kunsthalle Würth
Michael Wollny & Heinz Sauer – AUSVERKAUFT
Heinz Sauer (ts), Michael Wollny (piano)
Die Sonntags-Matinee gestaltet das Duo Michael Wollny und Heinz Sauer. Der Shooting-Star am Flügel und der Altmeister am Saxophon sind „offen für den Raum, für das Publikum, für die Atmosphäre, die Schwingungen, die während des Konzerts unsere Sinne erreichen“ so Heinz Sauer. Der 1932 geborene Heinz Sauer gilt als fundamentale Größe des deutschen Jazz. Er sucht von jeher die größtmögliche Ausdruckskraft auf seinem Instrument und zelebriert seit 1999 im Duo mit Michael Wollny in gegenseitiger Inspiration die Freiheit des modernen Jazz. Michael Wollny, geboren 1978, ist international erfolgreicher Jazz-Pianist, Musik-
Erfinder, Querdenker, Sympathieträger. So wie er spielt niemand Klavier. Sein Markenzeichen: das Unberechenbare, die Suche nach dem bisher Ungehörten, der Mut, sich dem Moment hinzugeben. Das macht ihn zu einem „vollkommenen Klaviermeister“ (FAZ)
CD-Tipp: Don’t Explain (ACT)
www.heinzsauer.de
www.michaelwollny.com
Tickets: VVK 17,- zzgl. Gebühren / AK 20,- Euro
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Sonntag, 20. März 2016 19 Uhr Neubausaal
The Stanley Clarke Band (USA)
Stanley Clarke (Bass), Beka Gochiashvili (Piano), Mike Mitchell (Drums), Cameron Graves (Synthesizer)
Was für ein Tempo, was für eine Lust, was für ein Sound. Das Jubiläumsfestival endet standesgemäß im großen Neubausaal mit The Stanley Clarke Band. Der US-Musiker Stanley Clarke, vierfacher Grammy-Preisträger, ist einer der wenigen Bassisten, die E-Bass sowie Kontrabass gleichermaßen virtuos beherrschen. Sein aktuelles Album „Up“ ist eine Zusammenfassung seiner gesamten Karriere auf beiden Instrumenten. Seine junge Band besteht aus Schlagzeuger Michel Mitchel und den Keyboardern Beka Gochiashvili und Cameron Graves, alle so um die 20 Jahre. Freuen Sie sich mit uns auf eine lebende Legende und einen funkigen Höhepunkt des Festivals!
CD-Tipp: Up (Mack Avenue)
www.stanleyclarke.com
Tickets: VVK 35,-/30,-/25,- zzgl. Gebühr
AK 40,-/34,-/29,- Euro
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  JazzArt Plus
Rahmenprogramm
Festival-Radio
Radio StHörfunk berichtet wieder ausführlich, sendet Konzerte live oder als Aufzeichnung sowie Interviews mit Künstlern und Gästen.
www.sthoerfunk.de
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Kumpf

Dienstag, 1. März 2016, 19 Uhr Goethe-Institut [Ausstellungsdauer bis 30. Mai 2016]
Ausstellungseröffnung
10 Jahre JazzArtFestival – Best of–Fotos von Hans Kumpf
Seit fast fünf Jahrzehnten fotografiert Hans Kumpf die internationale Jazzszene. Veröffentlichungen finden sich in Fachzeitschriften, Tageszeitungen, Büchern und auf Hüllen von Tonträgern. Auch das JazzArtFestival hat der in Schwäbisch Hall lebende Journalist und Klarinettist seit Beginn mit der Kamera begleitet. Die Ausstellung zeigt nun einen Querschnitt und läßt damit großartige Festivalmomente Revue passieren. Ein Festival-Kalender mit 12 ausgewählten Fotos ist beim Ticketverkauf erhältlich (Gestaltung Visuelle Zeiten).
Außerdem wird eine exquisite Auswahl an Keith-Jarrett-Fotos von Hans Kumpf präsentiert, von denen einige auch in Wolfgang Sandners Künstlerbiografie abgedruckt sind.

Anschließend
Dienstag, 1. März 2016 19.30 Uhr Goethe-Mensa
Lesung und Piano-Recital
„Keith Jarrett – Eine Biografie“ mit Wolfgang Sandner & Christof Sänger

Zum 70. Geburtstag von Keith Jarrett erschien die vielbeachtete Biografie von Wolfgang Sandner (Rowohlt Berlin, 364 Seiten, 22,95 Euro). Keith Jarrett ist einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts, ein Jazzvisionär und glänzender Interpret der Klassik, ein Meister der Improvisation – sein legendäres «Köln
Concert» von 1975 ist bis heute die meistverkaufte Soloplatte des Jazz überhaupt. Wolfgang Sandner kennt Keith Jarrett seit vielen Jahren. Nun erzählt er die Biographie des Künstlers: von Jarretts Kindheit, in der er als Wunderkind die Bühne betrat, über seine Selbstfindung im Spiel mit Größen wie Art Blakey, Charles Lloyd oder Miles Davis bis zu seinen gefeierten Interpretationen der Werke Bachs, Mozarts oder Schostakowitschs. Sandner zeigt, was Jarrett und seine Musik prägte, erzählt aber auch von Schicksalsschlägen – wie jenem chronischen Erschöpfungssyndrom, das Jarrett für Jahre verstummen ließ, bevor er sich Ende der Neunziger triumphal zurückmeldete.
Wolfgang Sandner, geboren 1942, war Produzent der Plattenfirma Wergo, bevor er fast drei Jahrzehnte als
Musikredakteur bei der FAZ arbeitete. Er lehrt als Professor am musikwissenschaftlichen Institut der Universität
Marburg. 2010 erschien seine vielgelobte Biographie über Miles Davis.
Eintritt frei.
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Lajazzo

Sonntag, 6. März 2016 17 Uhr Arche Sonnenhof
Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg
Leitung: Prof. Rainer Tempel
Mit dabei ist Elisa Flöß (Posaune) aus Schwäbisch Hall. Für viele Orchestermitglieder ist das LJJO das Sprungbrett zu einer eigenen musikalischen Profilierung. Zweimal im Jahr, jeweils in den Oster- und Herbstferien, treffen sich die jungen Musiker zu einwöchigen Arbeitsphasen, trainiert vom Bandleader Rainer Tempel und namhaften Dozenten. Die Altersgrenze der Musiker liegt bei 25 Jahren. Zeitgemäße Interpretationen auch traditioneller Stücke zeichnet diese Big Band ebenso aus, wie Präsentation des Standardrepertoires sowie eigene Kompositionen und Arrangements der Musiker. Im Auftrag des Deutschen Musikrates fungierten die jungen Talente als musikalische Botschafter auf Tourneen nach Afrika, Asien, Litauen, in die Schweiz, Frankreich, Spanien und Russland.
Eintritt frei, Spende erbeten.
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Freitag, 11. März und
Sonntag, 13. März 2016, jeweils 20 Uhr
Kino im Schafstall
Jazzfilm: Whiplash
"Whiplash" (USA 2013, Regie: Damien Chazelle) Mit: Miles Teller, J.K. Simmons, Paul Reiser, Melissa Benoist,
u. a. "Damien Chazelle kreiert einen der mitreißendsten Jazz-Filme der letzten Jahre." (spielfilm.de) Andrew
(Miles Teller) ist ein begnadeter Jazz-Drummer, der Tag und Nacht übt, um zu den Besten in seiner
Musikhochschule in Manhattan zu gehören. Er will keinesfalls im Mittelmaß enden wie sein Vater, der als
Schriftsteller gescheitert ist. Als ihn der charismatische Dozent Terrence Fletcher (J.K. Simmons) in sein
Ensemble beruft, scheint für den 19-Jährigen dieser Traum zum Greifen nahe. Doch Fletcher erweist sich als
gnadenloser Despot, der seinen Schülern alles abverlangt. Bald stößt Andrew an die Grenzen seiner
Fähigkeiten - und seiner Gesundheit. Der mit drei Oscars prämierte Film "punktet durch zwei faszinierende
Schauspieler, eine straight erzählte Geschichte um eine musikalische Rivalität und viel brillant inszenierten und
mitreißend gespielten Jazz, der so fesselnd und frisch daherkommt, dass selbst ZuschauerInnen ohne große
Affinität zu dieser Musikgattung am Ende als bekehrte Fans mit einem seligen Lächeln auf dem Gesicht aus
den Kinos streben dürften." (kino-zeit.de)
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Mittwoch, 16. März 2016, 10 Uhr Hospitalkirche
Emil Mangelsdorff Duo – Gesprächskonzert für SchülerInnen
„Swing tanzen verboten“

Emil Mangelsdorff ist 1925 in Frankfurt am Main geboren und unter dem Nazisystem aufgewachsen. Beim Gesprächskonzert berichtet er – mit musikalischen Einlagen - lebhaft und humorvoll von den Erlebnissen des Jugendlichen Emil, der seine Leidenschaft zum Jazz entdeckt und Jazzmusiker werden will. Er gehört zu jener „Swing-Jugend“ in Frankfurt, die eine Gegenkultur zum NS-System lebt und Maßnahmen der Gestapo bis hin zur Verhaftung erträgt. Der Staat, in dem er
aufwächst, unterdrückt und verfolgt jede künstlerische Artikulation, deren Basis Freiheit und Menschenwürde ist. Der Vortrag zeigt, daß Zivilcourage und ein Bekenntnis zu kultureller Vielfalt in jeder Gesellschaft möglich und notwendig ist, dass der aufrechte Gang aber auch Spaß macht.
Eintritt frei. VORANMELDUNG erforderlich bei Dietmar Winter, Tel. 0791-72691, jazzclub-hall@gmx.de
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Sonntag, 3. April 2016 17 Uhr Arche Sonnenhof
Big Band Schwäbisch Hall
„Kommander Börte – Mission Nr.1 Das Geheimnis der verlassenen Mondstation"

Science Fiction-Livehörspiel für Bigband und Sprecher von Felix Behrendt
Leitung: Tobias Scheibeck, Sprecher: N.N.
Das kleine Forschungsraumschiff Odyssee Eins aus der Flotte der Europäischen Weltraum-Behörde befindet sich inmitten einer kosmischen Expedition. An Bord Kommander Heinrich Börte, Kapitän und gleichzeitig dienstältester Kosmonaut, Dr. Ursula Lindgren, die intelligente, äußerst gut aussehende Ärztin aus Schweden, Irina Stankowa, eine zurückhaltende und disziplinierte Naturwissenschaftlerin aus Kasachstan, Fritz Reiner, Armierungsoffizier und Raumtechniker in einer Person. Zu guter Letzt Herr Robert, der sympathische Bordroboter mit der modernen T-18 Emotionsdiode. Der in Hamburg lebende Fernsehkomponist und Jazzbassist Felix Behrendt hat aus Begeisterung für die Science-Fiction-Filme der 60er Jahre und ihre charismatische Filmmusik eine eigene Weltraum-Abenteuerserie geschrieben und mit der NDR Bigband und Schauspielern im Schauspielhaus Hamburg mit großem Erfolg aufgeführt.
Auf CD erhältlich.
www.felixbehrendt.de/projects/kommander-boerte/